Rückblick auf die Tour „Entdecken & Aufblühen“ im Juni
Die Juni-Tour führte uns zu beeindruckenden Orten, an denen Geschichte, Wissenschaft und starke Frauenpersönlichkeiten auf besondere Weise miteinander verbunden sind.
Schon die Fahrt durch Stuttgart hielt viele kleine Überraschungen bereit: Am prachtvollen Galateabrunnen fühlten wir uns für einen Moment fast wie in San Francisco, als wir die steile Straße hinunterblickten. Auch die Dächer der Innenstadt wurden plötzlich zu Geschichtenerzählern – denn an den Schornsteinen lässt sich bis heute erkennen, ob ein Haus vor oder nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist.
Rund um den Landtag zeigte Anselm eindrucksvoll, wie Architektur und Geschichte zusammenwirken. Wir erfuhren, warum der Bauhausstil Transparenz symbolisieren soll, blickten auf die Anfänge der Europäischen Union und entdeckten die eigentliche Bedeutung des Mercedes-Sterns: Mobilität zu Land, zu Wasser und in der Luft – für die ganze Welt.
Weiter ging es durch die Geschichte Stuttgarts – von der Stadtgründung im Jahr 1219 bis zur Verbindung Badens mit Württemberg. Mit einem Augenzwinkern blieb dabei besonders der Satz hängen: „Liebe vergeht, Hektar besteht.“
Den Abschluss bildete Schloss Hohenheim mit seinem weitläufigen Park. Dort begegneten wir der beeindruckenden Lebensgeschichte von Margarete von Wrangell, der ersten Professorin Deutschlands. Zwischen alten Mammutbäumen, Wissenschaftsgeschichte und sommerlicher Natur wurde deutlich, wie eng Bildung, Forschung und weibliche Stärke miteinander verbunden sind.